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  • nopolito 12:02 am 16. August 2012 Permalink | Antworten
    Tags: Leben Zufriedenheit Staat Gesellschaft Politik Menschenwürde Ausbeutung   


    Couchkartoffel, aufgewacht.

    wer in der Welt – im Leben – gibt und Halt
    die Seile uns’rer Schaukel, die uns im sanften Winde wiegt
    der Ast, der unverrückbar stark auf seinem Stamme liegt
    hat’s keine Wurzel nicht – dann hat’s kein Wald

    was wir erschaffen – mehr und mehr bedrückt
    was fällt uns Menschen ein – so einfach Gott zu spielen
    mit unser’m Denken auf Atom und Gen zu zielen
    hat die Natur uns denn nicht allemal entzückt

    kommt uns die Demut gänzlich noch abhanden
    verkommt der Mensch zum Nutzen für sein eigen Kapital
    dann fressen uns Maschinen – bereiten uns’re letzte Qual
    lässt all die Schönheit im Morast versanden

    Der Kropf im Amtsgewand – der Bonz im Benz
    die saugen ohne Rücksicht aus, was sie in’s Leben rief
    machen noch Geld daraus wenn einer Amok lief
    den Arsch im Trocknen, machen sich ’nen Lenz

    werdet nun wach ihr Narren – sperrt die Augen auf
    nein – nicht zur täglichen Verdummung in die Glotze schau’n
    sondern mal endlich wieder auf die Tische hau’n
    und räumt den Saustall hier im Lande auf

     
  • nopolito 08:45 am 6. May 2012 Permalink | Antworten  


    Die Relativität der Reinheit – oder – Der Makel wir immer beim Gegner gesucht.

    keine Partei, Gruppe, Vereinigung, Anhäufung von mehreren Personen ist davor gefeit, dass immer wieder mal irgendeiner von Ihnen sich verbaler oder auch schriftlich artikulierter Entgleisungen befleißigt, die mal ein Zeichen geistiger Umnachtung in Folge von Trunkenheit sein mögen, wie sie auch ein Indiz dafür sein mögen, das der oder die Betroffene sich gerade irgendwo aufhält, wo er oder sie eigentlich nicht hinpasst.

    Auch bei den Piraten gibt es genug Leute die glauben, dort an der richtigen Stelle zu sein. Früher oder später merkt diese Person unwillkürlich, dass die von Ihr erwartete Anerkennung ausbleibt, die ihr entgegengebrachten Blicke eher Befremden ausdrücken, und die Reaktionen vor Allem ablehnend sind. Dass passiert immer und überall auf der Welt, auch bei den Piraten.

    Viel interessanter ist ein andere Phänomen; es ist das Phänomen, das man immer das findet, was man sucht.

    Dies lässt interessante Rückschlüsse auf die Beobachter und Berichterstatter zu. Wer aus sich selbst heraus die Piraten ablehnt – auch wenn dies nur temporär ist und auch, wenn sein bewusstes „Ich“ dies bestreitet, der wird unwillkürlich Argumente, Ereignisse und Fakten finden, die seine Ablehnung nähren und sein Ego befriedigen. Wäre dies nicht so, dann wäre kaum zu erklären, warum der Berichtende unter 100-ten von „positiven“ Berichten und Kommentaren zu genau diesem Thema die Handvoll Sätze findet, die seine eigene, „negative“ Haltung reflektieren.

    Die Ursache für diese Phänomen liegt in unseren „Glaubenssätzen“ begründet, die wir in unseren ersten 7 Lebensjahren von unseren häuslichen Umfeld eingetrichtert bekommen. Sie bilden nicht nur unseren Charakter, sondern diktieren auch unsere Haltung zu allen Themen, die uns begegnen.
    Tückisch, nicht wahr? Vieles von dem, was sie uns vorgeben ist überholt und dennoch ist es für viele Menschen äußerst schwierig, dieser Vorgabe durch das Unterbewusstsein zu entkommen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach; Pflege den Zweifel – auch und vor allem an deiner eigen Meinung / Haltung / Einstellung und I N F O R M I E R E Dich.

    Die Piratenpartei ist ist die Partei der Informationsgesellschaft. Wir vertrauen nicht auf Führer und Potentaten. Wir informieren uns, überprüfen uns gegenseitig, entwickeln einen tragfähigen Konsens und gehen los um ihn mit der Praxis zu konfrontieren. Wenn’s gut ist, …gut. Wenn nicht, dann machen wir’s besser.

    Partei-Piraten sind Menschen, die sich für Menschen einsetzen und genau in dem Maße, wie Sie Gerechtigkeit und Fairness für alle Menschen erreichen, erreichen sie dies – nicht mehr und nicht weniger – auch für sich selbst.

     
    • Raimund Feher 11:02 am 6. Mai 2012 Permalink | Antworten

      Ich danke Dir für den Prozess den wir diesbezüglich gemeinsam erlebt haben und Du mit deiner Selbstliebe und Hingabe und Bereitschaft gepaart mit deiner Kreativität und Intelligenz so wunderbar literarisch dargestellt hast wie es meiner Ansicht nach nicht besser geht. Mögen deine Erkenntnisse in die Piraterie großen Einfluss nehmen. Auf zum Entern!

  • nopolito 22:49 am 5. May 2012 Permalink | Antworten  


    Piraten und Urheberrecht; wie gerne wir uns täuschen lassen.

    Stellen wir doch mal eines klar, die Art und Weise, wie Piraten das Urheberrecht verstehen, beinhaltet nicht das Bestreben, die Urheber Brotlos zu machen und uns Menschen damit selbst dessen zu berauben, ohne das wir garnicht leben könnten – unsere Phantasie und ihre Werke -. Es geht stattdessen darum, ein Geschäftsgebaren zu hinterfragen, welches allein das Vorhandensein der „digitalen Form“ eines Werkes zum Anlass nimmt, dass natürliche Gebrauchsrecht dieses Werkes mit Kosten zu befrachten. Autoren und Künstler, lasst Euch doch bloß nicht vorgaukeln; es ginge um EURE Interessen; ihr sollt schlicht und einfach die Trittbrettfahrer Eurer Schaffenskraft auch noch mit durchfüttern.

    In der Satzung der Piratenpartei steht ausdrücklich:
    ### Wir erkennen die Persönlichkeitsrechte der Urheber an ihrem Werk in vollem Umfang an. ###
    und solange „nicht-digitale“ Medien der Weg waren, auf denen Autoren, Künstler, Filmemacher und alle anderen Schöpfer ihre Werke unter das Volk gebracht haben, stand das Recht zur Weitergabe oder Veräußerung dieser Bücher, Filme und Kunstwerke etc. vollkommen außer Frage. Und genau um diese rein profitorientierte Einschränkung dieses Rechtes streiten Piraten.

    Selbstverständlich will und wird das Volk, wollen sich die Menschen auch Heute und in Zukunft an der Schaffenskraft der schöpferisch tätigen Mitmenschen geistig und emotional bereichern und kein einziger Mensch wird je für sich selbst den Dümmsten aller je erdachten Marketingsprüche „Geiz sei Geil“ als Bestandteil seines Eigenen Charakters definieren. Geistig so zu verarmen ist nicht das Schicksal der Menschheit.

    Ein kleiner türkischer Dönerladen hat das in seiner Banner über dem Schaufenster mal auf unglaublich herzliche Weise auf den Punkt gebracht: „Wenn Sie nicht bei mir Essen, dann verhungern wir beide“

    Lassen wir uns nicht länger für Dumm verkaufen; Piraten sind Menschen, die sich für Menschen einsetzen und genau in dem Maße, wie Sie Gerechtigkeit und Fairness für alle Menschen erreichen, erreichen sie dies – nicht mehr und nicht weniger – auch für sich selbst.

    Die Politik der etablierten Parteien hingegen, setzt gegen jede globalökonomische Vernunft auf Wirtschaftswachstum, Profitmaximierung, Neoliberalismus, totale Überwachung, Bundestrojaner, Bespitzelung, Bewegungsprofile, Gesichtserkennung durch öffentliche Kameras und 1000 weitere Maßnahmen zur Bedrohung unserer Privatsphäre; Kopierschutz, DRM, Downloadkriminalisierung usw. sind eben auch genau solche Kontrollinstrumente.

    Was sich heute Staat nennt, ist nichts weiter als ein Virus, der die Bürger aussaugt um seine eigenen Keimzellen Dick und Fett werden zu lassen. Da kommt ein Piratenserum gerade noch zur rechten Zeit. Machen wir uns gemeinsam IMUN gegen Volksverdummung, Polemik, Ausbeutung und 2 Klassen Gesellschaft. Wehren wir uns dagegen, die Sklaven der Privilegierten zu sein. Pirat sein heißt, frei, fair und gerecht leben für Alle und das gilt selbstverständlich auch für Künstler.

     
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